16. Dezember 2011
Bei der Kantonspolizei Bern sind am Freitag mehr als 200 Meldungen über Vorfälle im Zusammenhang mit Unwetter eingegangen. Drei Personen wurden bei einer Zugsentgleisung in Tramelan verletzt. Ein Mann musste zur Kontrolle ins Spital gefahren werden, nachdem ein Baum auf dessen Auto gestürzt war.
Die ersten Meldungen
gingen bei der
Kantonspolizei Bern am
Freitag, 16. Dezember
2011 kurz vor 0430 Uhr
ein. Um 1800 Uhr waren
bei den Regionalen
Einsatzzentralen
insgesamt 211 Anrufe
wegen der Unwetter
registriert worden,
verteilt über den ganzen
Kanton. Am Meisten
betroffen war die Region
Seeland – Berner Jura
mit 124 Meldungen. Die
Regionalen
Einsatzzentralen der
Kantonspolizei Bern
haben zusätzliche
Mitarbeiter eingesetzt,
um Anrufe aus der
Bevölkerung verarbeiten
zu können.
Im übrigen Teil des
Kantons gingen 50
Meldungen aus der Region
Mittelland-Emmental-Oberaargau,
20 aus dem Berner
Oberland und deren 17
aus der Region Bern ein.
Die meisten Meldungen
betrafen umgestürzte
Bäume, Wasserschäden und
beschädigte Hausdächer
oder vorübergehend
gesperrte Strassen.
Sowohl Zugsverkehr wie
auch der
Individualverkehr wurden
beeinträchtigt. So
stürzten beispielsweise
auf der Autobahn A1
zwischen Mühleberg und
Kerzers Bäume um,
wodurch der Verkehr
behindert wurde.
In Tramelan war gegen
0630 Uhr ein Zug
entgleist. Drei Personen
mussten ins Spital
gefahren werden. Der
Bahnverkehr zwischen
Tramelan und Tavannes
bleibt für unbestimmte
Zeit unterbrochen. Und
in Champoz stürzte etwa
um 11 Uhr ein Baum auf
ein Auto. Dessen Lenker
musste leicht verletzt
in ein Spital gefahren
werden.