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Olten: Zwei Regionalzüge seitlich zusammengestossen Heute Abend sind kurz vor 18 Uhr zwei Regionalzüge in der Nähe des BahnhofsOlten seitlich zusammengestossen und teilweise entgleist. Durch denUnfall wurden zwei Personen verletzt. Die Bahnstrecke zwischen Olten undBasel ist auf noch unbestimmte Zeit unterbrochen.Aus noch unbekannten Gründen kam es am Donnerstagabend, 6. Oktober 2011, um17.50 Uhr kurz nach der Aarebrücke in Olten zu einer seitlichen Streifkollision zwischenzwei Regionalzügen. Beide Züge waren zum Bahnhof Olten unterwegs. Durchden Unfall sind beide Züge teilweise entgleist. Zum Zeitpunkt des Unfalls befandensich insgesamt 28 Personen in beiden Zügen. Davon wurden zwei verletzt, darunterein Lokführer. Wegen Rückenschmerzen wurde er mit einem Helikopter der Rega inein Spital geflogen. Die übrigen betroffenen Personen wurden durch ein CARETeamder SBB vor Ort betreut. Die betroffenen Regionalzüge – einer fuhr von Baselnach Olten, der zweite von Sissach – wurden durch den Unfall stark beschädigt. DieHöhe des entstandenen Sachschadens am Rollmaterial, den Gleisen und den Fahrleitungenlässt sich zurzeit noch nicht abschätzen. Zur Klärung des Unfallhergangshaben die zuständigen Behörden des Kantons und des Bundes eine Untersuchungeingeleitet. Im Einsatz standen neben einem Grossaufgebot von Polizei und Rettungsdienstdie Stützpunktfeuerwehr Olten sowie die Betriebswehr der SBB. Bahnverkehr beeinträchtigt, mehr Reisezeit einberechnen Wegen der Beschädigungen und der aufwändigen Bergungsarbeiten bleibt dieBahnstrecke zwischen Olten und Basel in beide Richtungen mindestens bis zumheutigen Betriebsschluss gesperrt. Die SBB rechnet mit starken Behinderungen bisvoraussichtlich Freitagnachmittag. Für den Regionalverkehr sind Bahnersatzbusseim Einsatz, der Fernverkehr zwischen den beiden Städten wird grossräumig umgeleitet.Es ist mit längeren Reisezeiten zu rechnen. Die Ost-West-Achse ist von denStörungen nicht betroffen. Aktuelle Informationen zum Bahnverkehr bietet die SBBim Internet unter www.166.ch oder unter der eigens eingerichteten Hotline 0800 9966 33 an.
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